19.12.2025

NUMO Baustellenupdate: Wenn Räume sichtbar werden

Auf der Baustelle des Projekts NUMO in Frankfurt Sachsenhausen ist in den letzten Wochen ein wichtiger Schritt erreicht worden. Nachdem zuletzt die Bodenplatte gegossen wurde, stehen nun die ersten Wände im Untergeschoss.

Was zunächst wie ein technischer Fortschritt wirkt, verändert die Wahrnehmung der Baustelle grundlegend. Plötzlich ist es möglich, durch die zukünftigen Räume zu gehen. Aus einer Fläche wird Struktur. Aus Beton werden Räume. Erste Gebäudeteile, Raumaufteilungen und sogar die Aufzugsschächte zeichnen sich bereits klar ab.

Parallel dazu wird aktuell die Decke über dem Untergeschoss vorbereitet. Dafür entsteht zunächst eine großflächige Holzschalung, die von zahlreichen Stützen getragen wird. In diese Konstruktion wird im nächsten Schritt der Beton eingebracht. An genau dieser Stelle wird später ein zentraler Außenbereich entstehen, der den zukünftigen Bewohnern als gemeinsamer Raum dienen wird.

Ein zentrales Element in dieser Phase ist die Stahlbewehrung. Die verbauten Stahlstreben bilden das tragende Gerüst der Decke und sorgen dafür, dass der Beton später die notwendige Stabilität erhält. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil der Tragstruktur – auch wenn sie im fertigen Gebäude nicht mehr sichtbar sein werden.

Gleichzeitig sind die ersten Filigranplatten auf der Baustelle angekommen und werden bereits verbaut. Diese vorgefertigten Betonelemente werden mit dem Kran positioniert und millimetergenau ausgerichtet. Sie ermöglichen einen effizienten Baufortschritt und bilden die Grundlage für die weiteren Geschosse.

Mit jedem dieser Schritte wird deutlicher, wie aus einer Planung Stück für Stück ein realer Ort entsteht. Ein Ort, der künftig Lebensraum bieten wird.

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